Gender Pension Gap: die Debatte auf Social Media



Wie wird das Thema „Frauen und Altersvorsorge“ auf Twitter, Facebook und Co. diskutiert? Antworten und Hintergründe liefert eine Datenanalyse von Swiss Life in der Schweiz, Deutschland und Frankreich.

Dass die Renten der Frauen in Europa durchschnittlich massiv tiefer sind als jene der Männer, hat in der öffentlichen Debatte an Dringlichkeit gewonnen und zu ersten Massnahmen in Politik und Wirtschaft geführt. Aber wie wird das Thema „Frauen und Altersvorsorge“ in den sozialen Medien wahrgenommen? Wie und vom wem wird es auf Twitter, Facebook und Co. diskutiert? Und welche nationalen Unterschiede gibt es in der Schweiz, Deutschland und Frankreich? Einblicke in die Diskussion gibt eine Social-Media-Auswertung, welche von der Agentur Kuble im Auftrag von Swiss Life durchgeführt wurde. Die Daten wurden im Zeitraum vom 18. Oktober bis 15. Dezember 2017 mit dem Monitoring-Tool Brandwatch erhoben. Berücksichtigt wurden dabei Twitter, Facebook, Instagram, News-Portale, Blogs und Foren. Insgesamt umfasst der Analysezeitraum 21 535 Mentions. „Für grosse Teile der Bevölkerung gehört Social Media zum Alltag. Die digitalen Kanäle eignen sich deshalb gut, um Meinungen über Themen wie den Gender Pension Gap zu analysieren“, sagt Christoph Hess von Kuble zur Datenbasis. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

Wo das Thema am meisten diskutiert wird

Das Thema „Frauen und Altersvorsorge“ wird in der Schweiz deutlich intensiver diskutiert als in den beiden Nachbarländern Deutschland und Frankreich. Für eine bessere Vergleichbarkeit der Länder wurde die Anzahl Mentions (Erwähnungen in News-Artikeln, Tweets und anderen Online-Inhalten) in Relation zur Anzahl Internet-User gezeigt.

Das wesentlich höhere Interesse in der Schweiz im Gegensatz zu Deutschland und Frankreich könnte mit der öffentlichen Analyse und Aufarbeitung der Abstimmungsresultate zur Rentenreform von Ende September 2017 zusammenhängen.